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Aktuelles aus
unserer Arbeit

 

 
 
 



Vorbereitung des Friedensweges am Freitag, 5

Mauern überwinden:                 

 

Mit eappi (Ökumenisches Begleitprogramm) in Bethlehem

 

 

 

Dienstag, 1.12.2009, 19.30 Uhr

eckstein, Raum 4.01

Burgstraße 1-3, Nürnberg

 

 

 

Martin Rambow

 

 

 

Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr hindurch kommen Touristen nach Bethlehem und besuchen die Geburtskirche. Sie singen “Stille Nacht“ und “Ihr Kinderlein kommet“ - selbst wenn draußen 30 Grad Celsius im Schatten sind. Dann steigen sie wieder in den Reisebus und fahren davon.

 

Pfarrer Martin Rambow hat in Bethlehem mehr gesehen. Er arbeitete drei Monate im Auftrag des Weltkirchenrates als Menschenrechtsbeobachter. Die Menschen leiden unter den Folgen der Trennmauer, die der israelische Staat seit 2004 errichtet hat.

 

Die Mauer ist im Raum Bethlehem 8 bis 10 Meter hoch und steht größtenteils kilometerweit entfernt von der israelisch-palästinensischen Grenze, das heißt auf palästinensischem Territorium. Sie hindert Bauern am Zugang zu ihren Feldern. Sie hindert Familien, die in den naheliegenden Ortschaften wohnen, an gegenseitigen Besuchen. Sie erschwert Arztbesuche und den Weg zur Schule oder zur Arbeit.

 

Gibt es Chancen für einen gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern? Wie müsste er aussehen? Martin Rambow erzählt vom Leben der Menschen hinter der Mauer, von ihrem Leiden und ihren Hoffnungen.