Wir meinen, dass Friedensarbeit einen langen Atem braucht
und immer wieder neu getan werden muss,
gemeinsam und gezielt.
Nach den Schwerpunkten Rüstungsexporte, atomare Abrüstung und Rüstungskonversion
stehen bei uns seit einigen Jahren zivile Konfliktbearbeitungsmöglichkeiten
im Mittelpunkt. Wir engagieren uns für die Kampagne "
erlassjahr.de",
bei der "Zehnjahresdekade des Ökumenischen Rates der Kirchen zur Überwindung
von Gewalt" und der Friedensdekade im Herbst, sowie bei Ostermärschen. Im Rahmen
des konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
widmen wir uns den Fragen nach dem Frieden in unserem persönlichen Leben, in
Politik und Gesellschaft, sowie der eigenen Kirche.
Innerhalb der Friedensbewegung Nürnbergs läßt sich das NEFF als christliche
Friedensinitiative einordnen, die Anfang der achziger Jahre aus den großen Friedensdemonstrationen
heraus entstand. Die Gründer, zu denen auch der amtierende Landesbischof Johannes
Friedrich sowie der ehemalige Landesbischof Loewenich zählen, wollten mit dem
NEFF ein Zeichen setzen, dass es ureigenste Aufgabe der Christen ist, Friedensarbeit
zu leisten. Das Engagement sollte und soll über das private Umfeld hinaus in
globale Zusammenhänge gebracht werden und strukturelle Konflikte aufdecken sowie
beseitigen.